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Viele Musiker kennen nur einen Bruchteil der vielen hundert verschiedenen Arten von Saiten. Zu groß ist das Angebot, zu teuer die einzelne Saite, als dass man sich so einfach durchprobieren könnte. Und doch haben die Saiten einen wichtigen Anteil an der Entfaltungsfähigkeit des jeweiligen Instrumentes bzw. dem Klang seines Spielers. Es lohnt sich die Charaktereigenschaften der verschiedenen verwendeten Materialien zu kennen, um so den richtigen Saitencocktail mischen zu können.


Darmsaiten (OLIV, EUDOXA, CHORDA, DAMIAN, PASSIONE etc.) sind klanglich noch immer unübertroffen natürlich, modulationsfähig, geschmeidig, ausdrucksstark und unverzichtbar bei historischer Aufführungspraxis. Nachteile sind die geringere Stimmstabilität bei Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden.
Stahlsaiten (JARGAR, LARSEN, PRIM, PRÄZISION etc.) sind sehr langlebig mit großer Tragweite und Strahlkraft. Sie sprechen leicht an und überbrücken oft am effektivsten klangliche Defizite bei den mittleren Saiten A/D bei der Violine bzw. D/G bei der Viola. Sie finden vor allem Verwendung bei Cello und Kontrabass.
Perlonsaiten (DOMINANT, CRYSTAL, TONICA, SYNOXA etc.) sind sehr schnell stimmstabil, universell einsetzbar, klanglich flexibel und ausgewogen. Die Haltbarkeit ist beschränkt.
PEEKSaiten (EVAH, OBLIGATO, ZYEX, ALLIANCE etc.) kommen der Darmsaite am nächsten, sind bei mittlerer/hoher Spannung sehr solistisch und klar. Lange Lebensdauer bei hoher Resistenz gegen Umwelteinflüsse. Sollten Sie spezifische Fragen für Ihr Instrument und Ihre Vorlieben haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Der Bogen besteht häufig aus dem Rotholz Fernambuk. Gutes Fernambuk ist gerade gewachsen und die Fasern verlaufen parallel, die Bogenstange kann dann besonders dünn gearbeitet werden und weist eine ideale Elastizität auf. Fernambuk eignet sich somit besonders für qualitativ hochwertige Bögen bzw. Meisterbögen. Da das Vorkommen der Holzart begrenzt ist, haben Fernambukbögen einen hohen Preis. Einfachere Schülerbögen sind meist aus Brasilholz gefertigt. Heute werden, auch von Berufsgeigern, zunehmend Bögen aus Kohlefaser verwendet.

Am unteren Ende des Bogens befindet sich der sogenannte Frosch aus Ebenholz, meist verziert mit einer runden Perlmutt-Einlage. Zwischen Frosch und Bogenspitze sind die Bogenhaare eingespannt. Dies sind ca. 180 bis 250 Haare vom Hengstschweif bestimmter Pferderassen. Durch das Drehen einer Schraube wird der Bogen in Spannung versetzt. Die Haare verfügen über feine Widerhaken, welche die Saiten beim Darüberstreichen in Schwingung bringen. Dafür müssen die Haare aber zuvor mit Kolophonium (natürliches Balsamharz) präpariert werden. Das erreicht man durch mehrfaches Streichen des Bogens über einen Kolophonium-Block.

Das Violoncello, umgangssprachlich auch Cello genannt, ist aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Instrument. Seine Bauweise entspricht im wesentlichem der Violine, doch ist es größer.

Das Violoncello wird vom Cellisten mit einem Bogen gestrichen. Im Gegensatz zur Violine und Viola wird das Instrument aufrecht zwischen den Beinen gehalten und ruht mit einem ausziehbaren Stachel aus Metall auf dem Boden.

Der Ton entsteht beim Violoncello, wie bei allen Streichinstrumenten, durch die Schwingung der Saiten und des Instrumentenkorpus. Der Ton wird durch Anstreichen der Saite mit dem Bogen oder durch Zupfen mit den Fingern erzeugt.